«Being with Nature» – Dokumentarfilm über Rifferswil

Wie einige von euch vielleicht bemerkt haben, war zweimal ein Filmteam in Rifferswil unterwegs. Meine Idee ist es, einen Kino-Dokumentarfilm über die Bestrebungen des
Vereins «Nachhaltiges Rifferswil» zu realisieren. Gleichzeitig soll der Film dazu anregen, das eigene Verhältnis zur Natur zu überdenken und das Konsumverhalten kritisch
zu hinterfragen. Ich möchte damit einen positiven Beitrag leisten, um Perspektiven für eine nachhaltige Zukunft aufzuzeigen – ein Miteinander mit der Natur.

Filmbeschrieb

Was, wenn ein kleines Dorf den Mut hat, die Zukunft neu zu denken? «Being with Nature» begleitet Rifferswil auf seinem Weg zu nachhaltiger Ernährung, Energie und Gemeinschaft – im Einklang mit der Natur. Der Film erzählt von Visionen, Widerständen und vom Mut zur Veränderung.
Mit eindrucksvollen Naturbildern im Wandel der Jahreszeiten, philosophischen Reflexionen über unsere oft entfremdete Beziehung zur Natur und Begegnungen mit Pionier:innen der Permakultur und der internationalen Transition-Bewegung lädt der Film dazu ein, unsere Rolle im Ökosystem neu zu überdenken. Ich recherchiere schon länger über praktische Wege, wie wir mit der Natur statt gegen sie wirken können. Dabei bin ich auf Themen wie indigene Kulturen, Animismus, Quantenphysik und schliesslich Permakultur gestossen.

Letztere ist ein zentraler Bestandteil der Transition-TownBewegung, die 2006 vom Engländer Rob Hopkins gegründet wurde. Diese internationale Bewegung zeigt anhand praktischer Beispiele, wie Gemeinschaften – ob Dörfer oder Städte – nachhaltig funktionieren können. Gerade in einer Zeit der massiven Ausbeutung unseres Planeten braucht es aus meiner Sicht positive, Mut machende Beispiele für einen rücksichtsvollen Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen. Die Natur selbst zeigt uns, wie das funktionieren kann: Alles ist miteinander verbunden und unterstützt sich gegenseitig – das Wachstum eines Baumes macht das besonders schön sichtbar.

Mit diesem Film möchte ich Hoffnung stiften und Perspektiven eröffnen. Wissenschaftliche Grundlagen zur nachhaltigen Landwirtschaft und philosophische Gedanken zum Verhältnis Mensch–Natur begleiten die Prozesse in Rifferswil. Der Film zeigt, was möglich wird, wenn eine Gruppe gemeinsam neue Wege geht. Diese Bewegungen stehen für mich stellvertretend für globale Entwicklungen – und für ganz konkrete Lösungen im respektvollen Umgang mit der Natur.

Die Dreharbeiten sind im Verlauf des Jahres 2026 geplant, damit das Dorf im Wandel der Jahreszeiten erlebbar wird. Die Finanzierung die Finanzierung erweist sich als langwierig – bisher sind erst rund 40 Prozent gesichert. Die Konkurrenz ist gross, und die Fördermittel werden knapper. Trotzdem haben wir mit dem Filmen begonnen, weil wir zuversichtlich an den laufenden Prozessen dranbleiben wollen.
Weitere Informationen zum Film findet ihr auf: www.settebello.ch

Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Ich würde mich sehr freuen, wenn möglichst viele das Projekt ideell unterstützen – und mitmachen, wenn wir mit der Kamera unterwegs sind.

Salome Pitschen, Regisseurin und Produzentin

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